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Regsvr32 - Verwendung und Fehlermeldungen
Geschrieben von Administrator   
Wednesday, 26. March 2008

Verwendung von "Regsvr32.exe"
"RegSvr32.exe" bietet die folgenden Befehlszeilenoptionen:   Regsvr32 [/u] [/n] [/i[:Befehlszeile]] DLL-Name
      /u - Server<BR/> aus der Registrierung entfernen
      /i - Aufruf der DLL-Installation mit optionaler [Befehlszeile];
           in Verbindung mit /u Aufruf der DLL-Deinstallation
      /n - "DllRegisterServer" nicht aufrufen; diese Option muss in Verbindung
           mit /i eingesetzt werden
Wenn Sie "Regsvr32.exe" einsetzen, versucht dieses Hilfsprogramm, die Komponente zu laden und deren Funktion "DLLSelfRegister" aufzurufen. Ist dieser Versuch erfolgreich, zeigt "Regsvr32.exe" ein Dialogfeld an, in dem dieser Erfolg vermeldet wird. Bei einem erfolglosen Versuch zeigt "Regsvr32.exe" eine Fehlermeldung an, die einen Win32-Fehlercode enthalten kann. Eine Liste der Win32-Fehlercodes finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website:
http://msdn.microsoft.com/library/en-us/netdir/adsi/win32_error_codes.asp

Um zum Beispiel das ActiveX-Steuerelement "Sample.ocx" manuell zu registrieren, geben Sie in einer MS-DOS-Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:  

c:\regsvr32.exe sample.ocx

DLL:

regsvr32.exe sample.dll

"Regsvr32.exe" und Abhängigkeiten
"RegSvr32.exe" ist von den Dateien "Kernel32.dll", "User32.dll" und "Ole32.dll" abhängig (und von den Dateien "Msvcrt.dll" und "Advapi32.dll" in Windows NT). "Regsvr32.exe" lädt die Datei und (alle ihre Abhängigkeiten), die Sie zu registrieren oder aus der Registrierung zu entfernen versuchen. Der Prozess ist möglicherweise nicht erfolgreich, wenn eine benötigte Datei fehlt oder beschädigt ist.

 
DLL Hell
Geschrieben von Administrator   
Wednesday, 26. March 2008
Der Ausdruck DLL Hell (auf deutsch "DLL-Hölle") stammt aus dem Computerjargon und bezeichnet Probleme, die durch die Installation von Dynamic Link Library (DLLs) auf den Betriebssystemen der Windows-Reihe (Windows 3.x, Windows 9x, Windows ME, Windows NT, Windows 2000, Windows XP, Windows Vista, Windows Server Systeme) entstehen können.

Solche DLLs werden von verschiedenen Programmen in unterschiedlichen Versionen benötigt, aber in der Regel an zentraler Stelle (im Windows- oder System-Verzeichnis) abgelegt und in der Registry eingetragen. Dies spart Speicherplatz und kann die Programmausführung deutlich beschleunigen. Andererseits kann dadurch die Installation eines neuen Programmes dazu führen, daß eine von einem vorhandenen Programm benötigte DLL überschrieben wird.

Gute Installationsroutinen überschreiben zwar nur ältere DLLs mit neueren Versionen, aber aufgrund schlechter Spezifikation der Schnittstelle oder falsche Nutzung der Programmierschnittstelle funktionieren nicht immer alle Programme mit neueren Versionen einer DLL. Schlechte Installationsroutinen überschreiben gelegentlich auch neuere DLLs mit älteren.

Bei Macintosh-Betriebssystemen wurde dieses Dilemma umgangen, indem DLLs nicht an zentraler Stelle, sondern jeweils im Programmverzeichnis abgelegt werden. Diese Redundanz führt nicht nur zur Belegung zusätzlicher Festplattenkapaziät, sondern kann auch zu Einbußen bei der Rechenleistung eines Systems führen. Aufgrund der in den letzten Jahren enorm gestiegenen Festplattenkapazitäten und der hohen Rechenleistungen moderner Prozessoren sind diese vermeintlichen Nachteile jedoch in den Hintergrund gerückt. Systemstabilität sollte bei der Entwicklung moderner Applikationen Vorrang vor Einsparungen in der Speicherkapazität haben.

Microsoft .NET erlaubt Programmen, eigene DLLs im Programmverzeichnis abzulegen oder sie im Global Assembly Cache (GAC) zentral zu speichern, wobei der GAC jedem installierten Programm die von ihm geforderte Version der DLL zur Verfügung stellen kann.

Die DLL Hell ist ein Beispiel schlechten Softwaredesigns. Die Probleme werden in den meisten Fällen durch die Nutzung undokumentierter bzw. unspezifizierter Funktionsaufrufe seitens der Anwendungsentwickler oder unspezifizierte Änderung des Verhaltens einer DLL seitens der Bibliotheksentwickler ausgelöst. Könnten sich alle Seiten auf Schnittstellen und deren genaue Funktion einigen und diese einhalten, würde das Problem nicht auftreten.
 
Dynamic Link Library
Geschrieben von Administrator   
Wednesday, 26. March 2008

Dynamic Link Library (DLL) bezeichnet allgemein eine Dynamische Bibliothek, meist bezieht sich der Begriff jedoch auf die unter dem Betriebssystem Microsoft Windows verwendete Variante.

Windows-DLL-Dateien verwenden das auch für ausführbare Windows-Programme gebräuchliche EXE-Dateiformat. Sowohl EXE- als auch DLL-Dateien können Programmcode (Maschinencode), Daten und Ressourcen in irgendeiner Kombination enthalten.

Die Windows-Dateiendung für solche Bibliotheken ist gewöhnlich DLL, OCX (für Bibliotheken mit ActiveX Steuerelementen) oder ICL (für Bibliotheken, die nur Gerätebilder, sogenannte Icons, enthalten).

Hintergrund 
Hauptartikel: Programmbibliothek
Der Zweck von DLL-Dateien ist, den von einer Anwendung auf der Festplatte und im Hauptspeicher benötigten Speicherplatz zu reduzieren. Jeglicher Programmcode, der von mehr als einer Anwendung benötigt werden könnte, wird deshalb in einer einzelnen Datei auf der Festplatte gespeichert und nur einmal in den Hauptspeicher geladen, wenn mehrere Programme dieselbe Programmbibliothek benötigten.


Weitere Vorteile 
Wird ein Stück Programmcode verbessert, müssen nicht alle Programme geändert werden, die diesen Code nutzen, sondern es genügt, ihn in der DLL zu aktualisieren. Alle Programme können in diesem Fall auf die aktualisierte Fassung zugreifen. Dadurch ist es Softwareentwicklern möglich, relativ kleine Patches für größere Softwarepakete herauszugeben, beispielsweise auch für ganze Betriebssysteme. Ein ganzes Paket kann so durch die Aktualisierung einzelner DLLs auf den neuesten Stand gebracht werden.

In Form von Plug-ins können mit DLLs neue Programmteile für ein bereits bestehendes Programm erstellt und darin nahtlos integriert werden, ohne dass am schon existierenden Programm Veränderungen vorgenommen werden müssten. Diese Idee der dynamischen „Einbindbarkeit“ wird zum Beispiel unter Windows durch ActiveX realisiert.

Auch können durch solch einen modularen Aufbau einfach nicht benötigte Funktionen deaktiviert werden.

Schwächen 
Ein in der Windows-Welt auch DLL Hell genanntes Problem tritt auf, wenn mehrere Anwendungen verschiedene Versionen der gleichen DLL benötigen. Falls einem Programm die erforderliche Version fehlt, kann das zu Problemen, wie fehlerhaften Installationen, führen. Dieser Konflikt kann oft behoben werden, indem die jeweils richtige Version der Programmbibliothek in den Programmordner des jeweiligen Programms kopiert wird. Der Effekt der Speicherersparnis wird dadurch allerdings wieder zunichte gemacht. Viele Betriebssysteme und unter Windows Microsoft .NET umgehen Probleme mit Versionskonflikten bei DLL-Dateien, indem sie die gleichzeitige Existenz von mehreren Versionen einer Programmbibliothek ermöglichen. Bei heutigen Computern mit ausreichend Arbeits- und Festplattenspeicher ist dies ein sinnvoller Weg, um der „DLL Hell“ vorzubeugen.

 
starten da kam dieser fehler das *.dll nicht gefunden wurde?Die Dynamik Link Library *.dll wurde nicht im angegebenen Pfad?und sagt das die datei *.dll nicht gefunden werden kann?hier die simple lösung!dll reparieren.

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